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Jahresrückblick 2001


Zahlen und Fakten
Im Spätjahr 2001 befanden sich an unserer Schule 286 Schülerinnen und Schüler. In 8 Grundschulklassen waren dies 171, und in 5 Hauptschulklassen 115 Schüler. Die durchschnittliche Klassengröße betrug somit in der Grundschule knapp über 21 Schüler und in der Hauptschule genau 23 Schüler je Klasse.
Auf die ganze Schule bezogen betrug der Anteil der Aussiedlerkinder 8,7 % und der Anteil der Ausländerkinder 9,1 %. Der Anteil katholischer Schüler betrug 64,3 %, der Anteil evangelischer Schüler 19,5 %. 4,2 % der Schüler waren muslimischen Glaubens und rund 11,8 % waren ohne oder anderer Konfessionszugehörigkeit.
Diese Schüler wurden von 23 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Unter diesen befanden sich 1 kirchliche Lehrkraft und zwei Lehramtsanwärter/innen.

Änderungen im Kollegium
Neue Konrektorin an der Schule ist Frau Alexandra Natterer; da sie aber noch bis Ende Januar 2002 eine Verpflichtung an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe zu erfüllen hat, wird sie erst zum 01.02.02 ihren Dienst an der Schule aufnehmen. Dann wird nach 1 1/2 Jahren die Stelle der stellvertretenden Schulleiterin wieder offiziell besetzt sein.
Die beiden Lehramtsanwärter Frau Silke Haselwander und Frau Nicole Königshofer haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet und verließen das Kollegium. Frau Ziegler-Schwarz wechselte an die Realschule in Baden-Baden und auch Herr Pfarrer Vornberger schied aus dem Kollegium, da er seine neue Stelle in Neudenau antrat.
Neu im Kollegium sind Frau Elke Heidrich, die eine dritte Klasse bis zum Halbjahreswechsel in Vertretung von Frau Natterer betreut; Herr Martin Grund, der neue Leiter der Stadtbildstelle, arbeitet mit einem Teildeputat an der Schule und nimmt sich des Informatikfachbereichs an; die beiden Lehramtsanwärter/innen Frau Miriam Pauldrach und Christian Stumpf führen ihre Ausbildung im Rahmen des Referendariats an unserer Schule fort. Mit jeweils einem Teillehrauftrag unterrichten Frau Anemone Oesterle von der Vincenti-Grundschule und Herr Udo-Gert Fischer von der Hauptschule Lichtental an unserer Schule.

Besetzung der schulischen Gremien
Zur Vorsitzenden des Elternbeirates wurde erneut Frau Silvia Raster gewählt, Frau Claudia Ebert-Groth wurde ebenfalls als ihre Stellvertreterin in ihrem Amt bestätigt und Frau Claudia Klein übernahm von Frau Bettina Schaum das Amt der Schriftführerin. Sie vertreten die Elternschaft auch in der Schulkonferenz.
Der Schülerrat wählte aus seiner Mitte Tanja Kreideweis zur Schülersprecherin und als Stellvertretung Christian Busse; zusammen mit Desiree Seifried vertreten sie auch die Interessen der Schüler in der Schulkonferenz.
Als Verbindungslehrerin wurde erneut die Kollegin Karin Peter gewählt.
Mitglieder in der Schulkonferenz, deren Vorsitz der Schulleiter Heinz Kappenberger inne hat, sind folgende Lehrer/innen: Erwin Droll, Heidi Fay, Siglinde Gantner, Harro Häfele, Roland Kühn, Corinna Nölting.


Kooperation Kindergarten - Grundschule
Nachdem die Eltern der zukünftigen Erstklässler bereits Anfang Februar an einem von Schule und Kindergärten gemeinsam durchgeführten Informationsabend ausführlich über die geplanten Aktivitäten und das breite Spektrum grundschulfähiger Kinder unterrichtet wurden, begannen auch schon gleich die Besuche des dafür zuständigen Kooperationslehrers Josef Wettstein.
An einem Mittwoch im April schauten sich die Kinder gemeinsam mit unserem Schulleiter Heinz Kappenberger Rektorat und Sekretariat an, um auf die bevorstehende Anmeldung gut vorbereitet zu sein, welche in diesem Jahr wieder an einem Donnerstagvormittag und dem darauffolgenden Freitagnachmittag stattgefunden hat.
Ende Juni / Anfang Juli konnten sich die künftigen Erstklässler dann an einem Nachmittag in aller Ruhe in der ganzen Grundschule umsehen, bevor sie Anfang Juli - nach den guten Erfahrungen aus den letzten Jahren - auch wieder an einem richtigen Unterrichtsvormittag, mit z.B. Sport, Musik, Religion... und der großen Pause, teilnehmen durften.
Am 15.09.01 war es dann endlich soweit. Im Rahmen einer kleinen Feier, bei welcher traditionsgemäß die 2. Klassen aktiv sind, wurden die neuen Erstklässler eingeschult. Im Anschluss daran zogen Schüler, Eltern und Lehrer in die eigenen Klassenzimmer in der Grundschule. Nachdem jeder einen Platz gefunden hatte und viele Fotos gemacht waren, gingen die Eltern zurück zur Hauptschule, wo die Schüler der Klasse 8 schon mit Kaffee und Kuchen warteten.
Für die Erstklässler, die stolz ihr Klassenzimmer in Besitz nahmen, stand nun eine Unterrichtsstunde auf dem Programm, bevor sie mit neuen Eindrücken und großer Schultüte beladen von ihren Eltern in der Hauptschule dann wieder in Empfang genommen wurden.
Ende des Jahres besuchten diese Erstklässler nun als richtige Schulkinder ihre ehemaligen Kindergärten, um bekannte Kinder und Erzieherinnen zu sehen und zu erzählen, was sie bisher in der Schule erlebt und gelernt hatten.


Ausbildungsschule
Da unsere Schule schon seit dem Schuljahr 1994/95 in den Kreis der Ausbildungsschulen für die zweite Ausbildungsphase der Lehramtsanwärter im Bereich des Ausbildungsseminars Freudenstadt eingegliedert ist, sind bei uns regelmäßig Lehramtsanwärter im Einsatz.
Für unser gesamtes Kollegium - neben den für die Ausbildung zuständigen und verantwortlichen Mentoren konnten und können die Lehramtsanwärter stets auf die Erfahrungen aller zurückgreifen - ist dies eine verantwortungsvolle, aber von uns gerne übernommene Aufgabe. Durch die uns anvertrauten Junglehrer bleiben wir am Puls der neuesten pädagogischen, didaktischen und methodischen Entwicklungen und profitieren so als Bindeglied zwischen den mehr theoretischen Ansätzen der Hochschule und der Unterrichtspraxis in den Schulen.
Die Lehramtsanwärterin Frau Miriam Pauldrach ist seit Februar an der Schule. Im September kam noch der Lehramtsanwärter Herr Christian Stumpf hinzu.
Die Lehramtsanwärterinnen Frau Silke Haselwander und Frau Nicole Königshofer mussten wir nach erfolgreich bestandener zweiten Staatsprüfung im Juli verabschieden. Beide nahmen im September ihren Dienst an einer anderen Schule auf.


Sportlicher Jahresrückblick
Eislaufen, Radrennen, Schwimmsporttag, Gerätturnen, Leichtathletik, Geländespiele, Tischtennis, Mannschaftssportarten von Badminton bis Volleyball, erneut durften sich die Sandweierer Schülerinnen und Schüler in einem sehr vielfältigen Sportangebot ihre Lieblingsdisziplinen aussuchen, bzw. im Rahmen des Sportunterrichts auch weniger geliebte Sportangebote testen.
Aus einem gut gefüllten Sport-Jahreskalender wollen wir nachfolgend in aller Kürze wieder einmal die Highlights kurz herausstellen:

Tanz
Aus einem anfänglich von der Referendarin, Nicole Königshofer initiierten Tanzangebot, hat sich inzwischen in viel Eigeninitiative eine freiwillige Tanz-AG von Mädchen aller Hauptschulklassen gefunden. Ganz besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass der Hauptantrieb von den Mädels selbst kam, wobei Antonetta Canaj und Tamara Heitz als "Vortänzerinnen" den Anstoß lieferten. Ein momentaner Selbstläufer, der den Mädchen sichtlich viel Spaß bereitet...

Badminton
hat sich inzwischen bei uns zu einer Schulsportart entwickelt, bei der wir selbst gegen Vereinsspieler/innen "dagegenhalten" können: So waren gleich eine ganze Anzahl von Mannschaften im Einsatz, wobei man sich natürlich spätestens im Oberschulamtsfinale den starken Gymnasien und Badminton-Hochburgen aus Mosbach, Spaichingen oder Heidelberg geschlagen geben musste. Gerade aber bei den nun schon wettkampferprobten 9.Klässlern bewiesen die Spieler/innen um Thorsten Peter, Sven Manning oder Nathalie Villinger, dass sie in den letzten Jahren viel dazu gelernt haben.

Fußball
gehört natürlich immer zum Programm der Schulwettbewerbe, wenngleich sich zeigt, dass man zusehends mehr Probleme hat, eine schlagkräftige Mannschaft von elf möglichst gleichwertigen Spielern zu finden... Dazu geben die Schülerzahlen oft einfach nicht genügend leistungswillige Spieler her. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass die GHS Sandweier mit beiden Hauptschulteams bereits in der Vorrunde des Kreisfinales ausstiegen. Spaß hatten die Jungs wohl dennoch, fiebern sie in diesen Tagen doch bereits der neuen Schulrunde entgegen. Auch ein Grundschulteam war erfolgreich im Einsatz und freute sich über rasante Spiele im Trikot der Sandweierer Schule.

Radfahren
gehört in zweierlei Hinsicht zum Standartprogramm des Schulsportes: So führen wir inzwischen alljährlich ein schulinternes Radrennen über 20 km der Klassen 8 und 9 durch, das auch für das Sportabzeichen gewertet wird. Hier werden - auch dank der immer besseren Räder - die Zeiten immer besser und die Leistungsspitze immer dichter. Bemerkenswert war hier einmal mehr die Leistung der Mädels, wobei mit Melanie Peter eine Radlerin den schnellsten Jungs ganz gehörig einheizte und sich zum Schluss nur von zwei "Männern" geschlagen geben musste. Auf den weiteren Plätzen bei den Mädels: Eva Zwingelstein und Jil Maunichy. Auf den drei ersten Rängen fuhren bei den Jungs: Rudi Timler (Bestzeit in 40,07 Min.), Matze Hermann und Patrick Machajewski. Das zweite Radabenteuer in diesem Schuljahr führte uns wieder einmal rund um den Bodensee, eine Tour mit inzwischen schon legendärem Ruf. 16 Jungs und Mädels starteten über drei Tage mit Zelt und Schlafsack zu einer wunderschönen Rundfahrt, wobei die Pannenstatistik erstmals keine Ausfälle, nicht einmal ein Plattfuss verzeichnete. So blieb auch genügend Zeit für Spiele und Badestops unterwegs, was der Stimmung sichtlich gut tat.

Handball
darf im Angebot der Schulwettbewerbe natürlich nicht fehlen... So ist die GHS Sandweier inzwischen schon zweifacher Ausrichter bei Schulturnieren: Bereits im 15. Jahr führen wir die Stadtmeisterschaften Baden-Badens im Hallenhandball durch, wo rund 20 Schulteams mit über 200 Spieler/innen in verschiedenen Altersklassen gegeneinander antreten. Gleichzeitig gilt diese Veranstaltung auch als Qualifikation für den Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia..". Hier erreichten gerade unserer jüngsten Mädels um Saskia Heberle und Tanja Mungenast mit dem 5. Rang im Landesfinale in Östringen ein tolles Resultat. Auch die anderen Teams konnten sich im spärlich besetzten Wettbewerb der Hauptschulen weit vorne platzieren. Im Grundschulwettbewerb, ausgetragen auf drei Felder in der Rheintalhalle Sandweier waren die Ergebnisse nicht so vorrangig, galt hier doch das Motto "Erlebnis vor Ergebnis.." was nach drei Stunden Turnierspiele in drei Kategorien (Mädchen, Jungs u. Mixed) schließlich auch so empfunden wurde, auch wenn sich "Grundschulcoach, Harro Häfele" mit seinen zahlreichen Mannschaften über viele Siege freuen konnte.

Leichtathletik
-Stadtmeisterschaften sahen ebenfalls viele Sandweierer Schüler/innen am Start! Dabei konnten die Hauptschüler/innen überraschend gut gegen die großen B.-Badener Gymnasien mithalten und gewannen schließlich von acht Hauptschulwertungen in den verschiedenen Altersklassen immerhin vier Gesamtwertungen! Dabei konnte man sich auch über tolle Einzelerfolge freuen: Stadtmeisterschaft im Kugelstoßen für Melanie Peter, Vizemeister über 1000m: Thorsten Peter sowie zwei dritte Ränge im Hochsprung von Rudi Timler und Eva Zwingelstein. Bei den Grundschul-Stadtmeisterschaften, ebenfalls im Juli 01, gehört die GHS Sandweier inzwischen ebenfalls seit einigen Jahren schon zu den Ausrichtern. Ein Wettbewerb, der durch die Begeisterung der Kinder alleine schon ein Erfolg ist. Dabei kamen auch zahlreiche Sandweierer Grundschüler/innen aufs Treppchen! Die eigenen Schulmeisterschaften wurden bereits einige Tage zuvor bei den Bundesjugendspielen Leichtathletik ausgetragen. Die erzielten Ergebnisse wurden für das Deutsche Leichtathletik-Sportabzeichen gewertet, dass auch im vergangenen Jahr immerhin 6 Jungs und 8 Mädchen der Hauptschulen ablegten. Dabei mussten auch Leistungen im Schwimmen erbracht werden, die am vorletzten Schultag beim alljährlichen

Schwimmsporttag
im Freibad Steinbach abgenommen wurden. Dabei wechselten freie Spiel- und Spaßangebote mit Leistungsabnahmen und ermöglichten unseren Hauptschülern einen unbeschwerten Aktivtag im Wasser, Schwimmunterricht findet ja für unsere Schüler leider nur in der Grundstufe statt.


T.i.B. - oder Technik im Betrieb
Neues aus dem schulischen "Kürzel-Salat": Nach AWT und O.i.B. nun auch noch T.i.B. im Bereich des Berufswahlunterrichtes unserer Hauptschüler!
Nachdem schon seit vielen Jahren der Bereich Arbeit-Wirtschaft-Technik zu einem zentralen Baustein im Hauptschulunterricht der Klassen 7-9 gehört und der Bereich Orientierung in Berufsfeldern vor allen Dingen einen großen Raum speziell in Klasse 8 einnimmt, hat die GHS Sandweier im vergangenen Jahr nun auch erste Erfahrungen mit T.i.B. machen können.
Zuerst die Auflösung: T.i.B. steht für Technik im Betrieb. Ein Modell, dass bisher an ganz wenigen Schulen im Land getestet wurde und für vier Schüler der letztjährigen neunten Klasse zu einer sehr wertvollen Erfahrung auf dem Weg zur eigenen Berufsfindung wurde!
Gemeinsam mit der Firma Aeroquip, die sich sehr kooperativ zeigte, wurde den Schülern eine ganze Sequenz ihres Technikunterrichtes in einem Großbetrieb Baden-Badens geboten. An drei ganzen Tagen durchliefen die Schüler mit Unterstützung des Techniklehrers die Lehrwerkstatt, um sich eine sehr umfassende Grundbildung im Bereich Metall anzueignen, die der schulische Technikunterricht in dieser Form nie bieten könnte.
Mit viel Interesse und Begeisterung ließen sich die Jungs weder von dem frühen Arbeitsbeginn, noch vom verlängerten Schul- bzw. Arbeitstag abhalten, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu verbessern. Nicht graue Theorie, vielmehr umfassendes und anspruchsvolles Tun stand an diesen Tagen im Vordergrund. Schließlich konnten die Schüler auch verschiedene Werkstücke mit nach Hause nehmen, die sie von A-Z selbst gefertigt hatten, teilweise unter Einsatz von Drehbänken.
Insgesamt war dieser Versuch, den Technikunterricht auch einmal in den rauen Berufsalltag zu verlegen, rundum gelungen. Lehrer, Schüler und Ausbildungsleiter zeigten sich sehr überzeugt, dass mit diesem T.i.B.-Versuch ein großer Schritt in die notwendige Verzahnung von schulischer Bildung, hin zum Übertritt in das berufliche Leben gelingen kann.
Um diese Ansätze flächendeckend und kontinuierlich fortzusetzen, bedarf es allerdings sehr vieler Betriebe und Mitarbeiter, die bereit wären, sich diesen betrieblichen Mehrbelastungen zu stellen, um qualifizierte Nachwuchskräfte schon frühzeitig an die Arbeitswelt heranzuführen.
Die GHS Sandweier wird sich jedenfalls auch künftig wo immer möglich, diesen neuen Wegen öffnen, wenngleich solche Einsätze sicherlich nicht jährlich wiederholbar sein werden.


Impulse für die Hauptschule - LIPSA
Glücklicherweise wurden unserer Schule wieder die zusätzlichen Stunden für dieses Programm in den Klassen 5 und 6 zugewiesen. Es fördert die Schüler neben dem normalen Fachunterricht in besonderem Maße in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, da es keinem Stoffplan unterworfen ist und so viel Raum lässt für Eigeninitiative auf den unterschiedlichsten Gebieten.
So wurden zum Beispiel in Klasse 6 Projekte durchgeführt wie "Entdecker und Seefahrer" oder zum Jubiläum der Alten Schule "1901" und "2001" oder "Wir sind international", in denen die Schülerinnen und Schüler sowohl geschichtliche als auch kulturelle Aspekte kennen lernen, in ihr Leben einbeziehen und eigene Beiträge nach ihren Fähigkeiten und Neigungen darstellen konnten.
In Kleingruppen wurden Erfahrungen und Erkenntnissen aus dem Biologieunterricht zum Thema "Wald" durch vollkommen selbständig gestaltete Kurzprojekte weiter ausgebaut. Auf eigenen Wunsch wurde von einer Gruppe ein Tischtennisturnier geplant und durchgeführt, von einer anderen selbständig ein Tanz einstudiert und vorgeführt. In Klasse 5 dienten diese Stunden noch vor allem dem Anknüpfen an die individuellen Lernvoraussetzungen jedes Einzelnen und der Hinführung zu einer Klassengemeinschaft durch verschiedene gemeinsame Unternehmungen.


Partnerschaft mit Beinheim
Die bereits viele Jahre bestehende Freundschaft mit unserer Partnerschule in Beinheim wurde auch in diesem Jahr eifrig gepflegt. Jeweils zweimal pro Schuljahr treffen sich die dritten und vierten Klassen mit ihren Partnerklassen. In diesem Jahr wurden dabei gemeinsame Ausflüge und Dorfrallyes unternommen. Aus den Begegnungen entstehen bisweilen sogar Freundschaften unter den Familien zweier Partner. Die gemeinsamen Projekte werden stets großzügig vom Förderverein der Schule unterstützt.


Neue Schulhofgestaltung dank "Lothar" und zahlreicher Sponsoren
(Silvia Raster, Vorsitzende des Elternbeirats)
Dass sich auch ohne öffentliche Mittel einiges bewegen lässt, beweist eine Elterninitiative der GHWRS Sandweier. Der erste von insgesamt drei Bauabschnitten zur Neugestaltung des Schulhofes konnte fertiggestellt werden. Hierzu gehören verschiedene Sitz- und Spielmöglichkeiten sowie eine Kletterlandschaft aus Holzstämmen . Den Schülern soll dadurch die Möglichkeit geboten werden, ihre Pausen in anregender Umgebung aktiver zu erleben.
"Wenn wir auch keine finanziellen Mittel zur Verfügung stellen können", so Ortsvorsteher Wolfram Birk, "so wollen wir doch mit allen sonstigen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten diese Initiative unterstützen."
Nach Absprache und Übereinstimmung mit der Schulleitung, dem Förderverein der Schule, dem Gartenbauamt sowie dem Ortsvorsteher wurde diese Aktion durch die Elterninitiative in die Tat umgesetzt. Spontan fanden sich zahlreiche Sponsoren, deren Sach- und Arbeitsleistungen maßgeblich zur schnellen Realisierung des ersten Bauabschnitts führten. So wurde insbesondere durch den Ortsvorsteher sowie seinem Stellvertreter, Herrn Andreas Frietsch der Transport der Baumstämme organisiert. Dies übernahmen Herr Günter Merz, Geschäftsführer der Firma Junghans aus Baden-Oos und Herr Hermann Schulz aus Sandweier. Herr Meßmer vom Forstamt Baden-Baden stellte die vom Sturm "Lothar" gefällten Bäume zur Verfügung, die Herr Hans Gerstgraser in die gewünschte Form brachte. Vorbereitende Erdarbeiten erledigte Herr Theo Zeitvogel mit seinem Sohn Manfred, der den von der Firma Schnepf aus Baden-Oos bereitgestellten Bagger fachgerecht einsetzte. Selbst die beiden Enkel Dominik und Tobias Schäfer legten mit Hand an. Den Aushub transportierte der Fördervereinvorsitzende Eberhard Herr mit einem Kipplader der Firma Andreas Frietsch. Dank des Arbeitseinsatzes vieler Eltern und Schüler kann die neu gestaltete Fläche bereits im kommenden Schuljahr genutzt werden. Weitere Spielgeräte und ein Amphitheater sind für die folgenden beiden Bauabschnitte geplant, für die noch weitere Sponsoren gesucht werden.



Ereignisse im Jahresverlauf

In einem Pressegespräch wurde das Jungenprojekt "Immer cool drauf" von den Mitarbeitern vorgestellt. Dieses Angebot, das sich speziell an Jungen der Hauptschule richtet und von der Stadt sowie der Jugendstiftung Baden-Württemberg finanziert wird, ist eine sehr wichtige und ertragreiche Ergänzung der schulischen Angebote im Bereich der Präventionsarbeit.

Eine interessante Unterbrechung des schulischen Alltags waren die Dreharbeiten zur Fernsehserie "Die Fallers", an der sich auch Schüler und Eltern der Grundschule als Statisten beteiligten.

Im Januar besuchten die Schüler der 3. und 4. Klassen die sogenannten Gummibärchenkonzerte der Baden-Badener Philharmonie.

Ende Februar beteiligte sich die Hauptschule wieder am Waldputztag, der im Vorjahr wegen des Orkans "Lothar" ausgefallen war; wieder gab es eine große Menge Müll zu beseitigen, die rücksichtslose Zeitgenossen im Wald hinterlassen hatten.

Am 07.03.01 fand der Pädagogische Tag an der Schule statt. Diese schulinterne Fortbildungsveranstaltung war in zwei Bereiche untergliedert. Die Hauptschulkollegen beschäftigten sich mit neuen Formen des berufskundlichen Unterrichts; das Grundschulkollegium befasste sich mit dem Themenkreis der Gewaltprävention an der Schule. Zu diesem zweiten Teil waren die Klassenelternvertreter eingeladen. Die Vorsitzende des Elternbeirats, Frau Silvia Raster, die schon bei der Vorbereitung dieses Tages mit dabei war, organisierte dann noch in der Folge einen Pädagogischen Abend, der am 26.09.01 für alle interessierten Eltern stattfand.

Ende März besuchte eine dritte Klasse mit Frau Gantner das hiesige Wasserwerk.

Ebenfalls im März fanden die beiden Wochen Praktikum der Kl. 8 bei verschiedensten Betrieben der näheren Umgebung statt. In diesem Jahr war dies keine leichte Aufgabe, mussten doch 30 Schülerinnen und Schüler von ihrem Klassenlehrer Roland Kühn untergebracht werden.

Im April und Mai absolvierten dann die 4. Klassen ihre Fahrradausbildung unter der Anleitung von Polizeibeamten in der Jugendverkehrsschule in Lichtental.

Im Mai ging es in der Hauptschule etwas hektischer zu: Die Schule war nach vier Jahren erneut Wahllokal und Organisationszentrum für die Personalratswahlen im Bereich des Staatlichen Schulamtes Baden-Baden.

Im Mai und Juni unternahmen die beiden 4. Klassen Schullandheimaufenthalte: Frau Gebhard mit der 4b war in Villingen und Herr Häfele mit der 4a in Bärental im benachbarten Elsass.

Am 11. 6. 2001 fuhr die Klasse 3b nach Ortenberg. Auf dem Programm standen: eine Schlossrallye, Besuch der Vogtsbauernhöfe, die Besichtigung einer Glashütte, ein Discobesuch, eine Nachtwanderung, die Turmbesteigung und Sport und Spiel auf dem Burggelände.

Im Juni führten die Kollegen Arnold Manz und Heidi Fay mit Schülern der Klassen 7 und 8 eine mehrtägige Fahrradtour durch.

"100 Jahre Alte Schule" hieß das Motto des Festes, das wir bei strahlendem Sonnenschein am 23. Juni 2001 feiern konnten. Denn genau am selben Tag wurde 100 Jahre vorher dieses Schulgebäude als "Volksschule Sandweier" eingeweiht.
Das Ereignis wurde auf verschiedene Weise gewürdigt:
- mit einem Tag der offenen Tür des ganzen - von Kindern geschmückten - Schulhauses, so dass "Ehemalige" mal wieder einen Blick in ihre alten Klassenzimmer werfen konnten
- mit einer Fotoausstellung - sowohl in realen Bildern als auch an zwei aufgestellten Monitoren eines Terminals von Peter Rauch. (Schmunzelnde, staunende, sich erinnernde und auch rätselnde Besucher waren zu beobachten.)
- mit Zeitbildern, die das Geschehen der 100 Jahre in der nahen und fernen Umgebung in 20-Jahres-Schritten aufzeigten
- mit Dokumenten und Gegenständen aus der Schulzeit
- mit Spielen und einer Rallye für die Kinder
- mit einer Jubiläumsfeier
Diese begann um 11 Uhr für geladene Gäste. Auf dem Schulhof saßen die Teilnehmer dicht gedrängt. Unter ihnen waren der frühere Bürgermeister und Ortsvorsteher Rudolf Hofmann, der jetzige Ortsvorsteher Wolfram Birk, mehrere Ortschaftsräte, alle noch lebenden ehemaligen Rektoren, sowie frühere und jetzige Kollegen, selbst aus unserer Beinheimer Partnerschule. Erfreulich für viele ältere Sandweierer war die Anwesenheit von Frau Elisabeth Müller geb. Falk, die selbst viele Jahre in Sandweier unterrichtete und deren Vater Eugen Falk als Lehrer und Chorleiter vielen Einwohnern noch in lebendiger Erinnerung blieb. Gespannt lauschten die Zuhörer dem Festvortrag des früheren Rektors Karl Bruckner, während dessen Amtszeit das Grundschulgebäude sein jetziges Aussehen erhielt. Ab 12 Uhr war jedermann zum Fest geladen. Mehrere Schulklassen hatten sich mit Liedern, Musikstücken, Gedichten und Tänzen für das Fest vorbereitet und sorgten mit ihren Beiträgen für Kurzweil.
Die Bewirtung durch den Elternbeirat und den Förderverein der Schule klappte vorzüglich. Erinnerungsstücke , nämlich Bilder von der Schule auf CD-ROM (Gestiftet von Peter Rauch) sowie Bierseidel (gestiftet von Familie Raster) mit eingraviertem Schulmotiv waren käuflich zu erwerben. Pünktlich am Jubiläumstag konnte zum erstenmal die Homepage unserer Schule in Betrieb genommen werden, aus der Sie weiterhin bequem zu Hause im Internet alle wichtigen Informationen entnehmen können. ( www.schule-sandweier.de )
Doch alles konnte nur stattfinden, weil viele Menschen vorher und am Festtag selbst tatkräftig waren und sehr viel Initiative entwickelten.Allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Festes beitrugen , sei auf diesem Wege noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön gesagt.
Am folgenden Wochenende beteiligte sich der Förderverein und der Elternbeirat der Schule mit je einem Stand am Erdepflerfescht, dem großen Gemeinschaftsfest aller Sandweierer Vereine und Institutionen. Hier war ein zweites und letztes Mal Gelegenheit, die Jubiläumsausstellung der Schule zu besuchen, was zur großen Freude der Gestalter auch nochmals intensiv in Anspruch genommen wurde.

Im Juli besuchten die Klassen 7,8 und 9 die Ausbildungsmesse, die im Kongresshaus stattfand.

Mitte Juli beteiligte sich die Schule mit der Kl. 3a unter der Leitung von Frau Schneider am Festumzug des Musikvereins.

Das Schuljahr endete für die 9. Klasse mit der Entlassfeier, die am 20.07.01 stattfand.

Mit einem ökumenischen Schulgottesdienst in der Autobahnkirche wurde von allen Klassen der Schuljahresabschluss gefeiert. Insgesamt fanden wie jedes Jahr vier dieser Schulgottesdienste statt.

Mit den Einschulungsfeiern am 11.9. für die neue Klasse 5 der Hauptschule und am 15.09. für die neu gebildeten ersten Klassen begann das neue Schuljahr.

Noch im September wurden die Schüler der Klassen 3a, b und 5 bei der Aktion "Sicherer Schulbus" der Stadtwerke im richtigen Verhalten bei Busfahrten geschult.

9. Klasse in Südtirol
Die diesjährige 9. Klasse der Grund- und Hauptschule Sandweier verbrachte in der Zeit vom 24. September bis 4. Oktober 2001 ihren Schullandheimaufenthalt, zusammen mit ihrem Klassenlehrer Herrn Kühn, in Lüsen in Südtirol. Auf dem Programm standen neben Wanderungen durch die herrliche Bergwelt der Alpen auch eine Besichtigung der nahegelegenen Domstadt Brixen, sowie des weltbekannten Klosters Neustift mit seiner wunderschönen barocken Kirche. Des weiteren wurden Busfahrten durch die Dolomiten, an den Gardasee und nach Venedig unternommen.

Am 26.9. fand wie schon erwähnt der Pädagogische Abend zum Thema Gewaltprävention in der Aula der Hauptschule statt.

Im Oktober verbrachten die beiden 2. Klassen einen Tag unter Anleitung eines Mitarbeiters vom Forstamt zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Nölting und Frau Kräuter im Waldklassenzimmer.

Am 09.10. beteiligten sich die Schüler der Klasse an den Berufsfindungsgesprächen, die im Kongresshaus stattfanden.

Die Klasse 8 besuchte am 24.10. den Informationstag "Bauausbildung" in Bühl.

Und neben all diesen Aktivitäten lernten die Kinder nach wie vor Lesen, Schreiben, Rechnen ...


Dank
Herzlich danken möchte ich allen, die auch in diesem Jahr die Arbeit der Schule unterstützend begleitet haben.
Herzlich danke ich dem Vorstand und den Mitgliedern des Fördervereins, dem Elternbeirat, unserer Ortsverwaltung mit Herrn Ortsvorsteher Wolfram Birk an der Spitze und allen, die uns hilfreich und tatkräftig zur Seite standen.

Heinz Kappenberger, Rektor

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